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Ein bisschen Spaß muss sein? Aber nicht indem man falsche Notrufe absetzt!

Wir-in-Rheinhessen aktuell:

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Falscher Notruf. (Symbolbild: stock:xchng)

Falscher Notruf. (Symbolbild: stock:xchng)

Eine 33-Jährige und ein 26-Jähriger aus Offenbach am Main beschäftigten die Polizei Alzey am gestrigen Sonntag. Zunächst meldete eine Frau gegen 16.30 Uhr über den Notruf, dass sich zwei Personen in der Hospitalstraße in Alzey selbst umbringen wollten. Die Anruferin war bei Rückrufen nicht mehr erreichbar und auch an der beschriebenen Örtlichkeit und deren Umgebung waren die Personen nicht aufzufinden.

Eine Serie falscher Notrufe

Bei einem weiteren Notruf gegen 18.10 Uhr meldeten sich die Personen selbst und erklärten, dass sie sich die Arme aufgeschnitten hätten und vor der Rheinhessenfachklinik stehen würden. Die anschließende aufwändige Suche nach den beiden führte auch in diesem Fall nicht dazu diese aufzufinden. Wie bekannt wurde folgten weitere Telefonate des Duos aus einer S-Bahn und vom Hauptbahnhof Mainz.

Eine Streife der Mainzer Polizei konnte die Offenbacher schließlich gegen 22.15 Uhr in Mainz antreffen. Zur Begründung für ihre Anrufe erklärte hier das Paar, dass man „die Bullen veraschen wollte“. Das folgende Strafverfahren dürfte ihnen den Spaß verderben. Der Missbrauch des Notrufs ist Strafbar und wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

Quelle: Polizei Alzey

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